Bogi Nagy besucht Gersthofen

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Die Popart-Künstlerin aus Nürnberg wandelt auf den Spuren Albrecht Dürers – und macht einen Zwischenstopp in Gersthofen.

Bogi Nagy verbindet mit einer außergewöhnliche Wanderung Kunst, Geschichte und ihre persönliche Leidenschaft. Sie ist derzeit zu Fuß von Nürnberg nach Venedig unterwegs. Auf der rund 700 Kilometer langen Strecke folgt sie den Spuren des berühmten Renaissance-Künstlers Albrecht Dürer, der in ihrer Wahlheimat Nürnberg geboren wurde. Nun machte die gebürtige Ungarin auf ihrer Wanderung in den Süden Halt in Gersthofen.

Stadtbesichtigung mit Reinhold Dempf

In der Ballonstadt wurde sie herzlich von Reinhold Dempf, Zweiter Bürgermeister, an der Kirche St. Jakobus maj. empfangen. Im Anschluss führte Dempf die Künstlerin persönlich durch die Stadt und zeigte ihr unter anderem das Rathaus, das Ballonmuseum, das Schulzentrum, die städtische Kapelle St. Emmeram sowie das Heldengrab am Europaweiher. Mit einer Kamera im Gepäck, dokumentiert die Künstlerin ihre ungewöhnliche Reise sowie ihren Besuch in Gersthofen und möchte die gewonnenen Eindrücke später in einem Kunstbuch und einem Film veröffentlichen.

Brücke zwischen Tradition und moderner Kunst.

„Es war eine große Freude, eine so engagierte und kreative Persönlichkeit bei uns willkommen zu heißen. Bogi Nagy schlägt mit ihrer Wanderung eine Brücke zwischen Tradition und moderner Kunst und ich wünsche ihr viel Erfolg für ihre weiteren Projekte“, sagt Reinhold Dempf.

Bogi Nagy verbindet mit einer außergewöhnliche Wanderung Kunst, Geschichte und ihre persönliche Leidenschaft und besucht dabei Gersthofen.
Reinhold Dempf, Zweiter Bürgermeister, begrüßte Bogi Nagy vor der Kirche St. Jakobus maj in Gersthofen.
Bogi Nagy verbindet mit einer außergewöhnliche Wanderung Kunst, Geschichte und ihre persönliche Leidenschaft und besucht dabei Gersthofen.
Reinhold Dempf machte mit der Popart-Künstlerin Bogi Nagy eine kleine Stadtbesichtigung und zeigte ihr spannende Orte und Sehenswürdigkeiten.
 
Fotos: Stadt Gersthofen (Kai Schwarz)

Ende August 2025 erreichte Bogi Nagy Venedig

Zu Fuß, allein, über Hunderte von Kilometern, hat die renommierte bildende Künstlerin Bogi Nagy ihren Weg von Nürnberg nach Venedig zurückgelegt. Die Pilgerreise war laut Bogi Nagy weit mehr als eine physische Herausforderung: Sie führte Nagy tief in die eigene künstlerische Praxis, ließ sie Geschichte, Landschaften, Begegnungen und Emotionen intensiv erleben und sammelte Eindrücke, die nun den Nährboden für ihre nächsten kreativen Arbeiten bilden werden.

Empfang in Vededig

Bei ihrer Ankunft im historischen Ca’ Farsetti wurde die Künstlerin von venezianischen Institutionen sowie von Vertretern aus Nürnberg herzlich empfangen, darunter: Simone Venturini, Stadtrat für Tourismus der Stadt Venedig, Cornelia Trinkl, Stadträtin und Leiterin des Schul- und Sportamts der Stadt Nürnberg und Simonetta Busolini, Stadträtin von Proloco Lido di Venezia e Pellestrina

„Die Reise hat mich tief gestärkt und mir unzählige, unglaubliche Geschichten geschenkt. Ich kann kaum in Worte fassen, was ich gerade fühle – deshalb werde ich meine Erlebnisse am besten durch meine Kunst ausdrücken“, erklärte Nagy.

Gesammelte Erfahrungen

Die Künstlerin plant, ihre gesammelten Erfahrungen und Werke in mehreren internationalen Ausstellungen, darunter auch in Venedig selbst, sowie in einem umfangreichen Kunstbuch zu präsentieren. Die Pilgerreise markiert für Bogi Nagy nicht nur einen Höhepunkt ihrer künstlerischen Laufbahn, sondern eröffnet zugleich neue kreative Horizonte und Perspektiven für ihre zukünftigen Projekte.

Beginn einer neuen Phase

Die Ankunft in Venedig steht symbolisch für den Abschluss einer intensiven Etappe und den Beginn einer neuen Phase ihres künstlerischen Schaffens.

„Diese Reise war eine Erfahrung fürs Leben, die mich geprägt, inspiriert und in meiner Kunst tief verwurzelt hat. Venedig, eine der intensivsten Städte der Welt, ist nun nicht nur ein Ziel, sondern ein Ort, in dem alles, was ich erlebt habe, weiterlebt und sich in meiner Kunst verdichtet“, so Nagy abschließend.

Red.: Kai Schwarz

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